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Zeitnahme
Die Gefechtszeit gilt ab dem Komando "Los"
oder "Allez" des Kampfleiters (allgemein auch Obmann genannt)
und endet grundsätzlich bei einem "Halt"
Ein "Halt" erfolgt
- bei jedem Aufleuchten der Trefferanzeige (Melder)
- oder wenn der Kampfleiter es für erforderlich hält, z.B.
bei Unsportlichkeiten, Verlassen der Bahn,
unklare Gefechtssituation, techn. Defekt, usw.)
Die Zeitnahme erfolgt per Stoppuhr beim Kampfleiter oder im Melder integrierter
Uhr
(Fernbedienung
vom Kampfleiter)
Bei Ablauf der Gefechte gilt der als Sieger, wer zu diesem Zeitpunkt
in Führung liegt
Bei Ablauf der Zeit und Treffergleichstand
- wird das Gefecht um eine Minute verlängert. Der nächste
Treffer entscheidet!
- vor Beginn dieser Verlängerung wird per Los entscheiden, wer
nach Ablauf der 1 min - und kein Treffer ist gefallen - den Vorteil
hat. Der Gewinner in dem Losentscheid hat in diesem Fall dann gewonnen.
Der andere Fechter wird damit zur Initiative gezwungen. Ein häufiger
Fall bei Degenfechten, wenn beide warten und dem anderen den Angriff
überlassen wollen.
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Prüfung
der Ausrüstung
Nach Aufstellung der Fechter und Anschluss an die elektrische
Trefferanzeige (Melder)
prüft der Kampfleiter die Waffen.
- Florett und Degen
Die Fechter stellen die Waffe senkrecht und der Kampfleiter prüft
mit einem Gewicht die Klingenspitze
(Florett = 500 gr, Degen = 750 gr.) Er drückt auf das Gewicht,
löst damit eine Anzeige aus, und die Spitzenfeder in der Klinge
muss das Gewicht wieder anheben, die Anzeige muss verlöschen.
Erlischt sie nicht, ist die Waffe nicht zugelassen, sie würde zu
früh anzeigen.
Beim Degenfechten prüft der Kampfleiter auch den sogenannten "Zündlauf".
- Die Spitze muss bei einem Treffer mindestens um 1 mm eingedrückt
werden können, bevor die Trefferanzeige auslöst.
- Er prüft dann zuerst mit einer Lehre mit 1,5 mm Dicke, ob sie
zwischen Spitzenhülse und Spitzenkopf passt.
- Dann schiebt er eine Lehre mit 0.5 mm Dicke dazwischen und drückt
auf den Spitzenkopf, der nun um diese 0.5 mm nicht ganz hineingedrückt
wird. Dabei darf die Trefferanzeige nicht auslösen.
- Dann prüfen die Fechter noch die Funktion ihrer Ausrüstung
zur elektrischen Anzeige. Florettfechter stoßen auf die E-Weste
beim Gegner. Dabei muss "Gültig" ( Rot oder Grün
) aufleuchten. Säbelfechter schlagen leicht auf die leitende E-Weste
und Maske beim Gegner. Auch hier muss "Gültig" (Rot oder
Grün) aufleuchten.
Degenfechter stoßen auf die Glocke beim Gegner. Dabei darf keine
Anzeige aufleuchten.
- Funktioniert irgendein Teil der persönlichen Ausrüstung
schon vor Beginn des Gefechtes nicht gemäß den Regeln, dann
wird der Fechter verwarnt (Gelbe Karte). Funktioniert auch der Ersatz
nicht, dann gibt es die rote Karte (Straftreffer)
-Funktioniert ein Teil während des Gefechtes nicht, gibt es keine
Verwarnung. (Gelb)
Wohl aber, wenn der Ersatz auch nicht funktioniert.
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